Nach hinten …

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27/07/2015 von zweiteralpiner

… abgesichert. Etwas unfreiwillig, aber kannste nix machen.

In Wirklichkeit fängt die Geschichte schon Ende Juni an. Gerade erst aus Korsika zurück – sechs Tage Speed Hiking über den GR20 – schweift der Blick über den Kalender und verfängt sich an zwei unheilvoll nahen Großereignissen. Triathlon, Regionalliga, zwei Termine innerhalb von zwei Wochen. Da waren sie wieder meine (Denis) drei Probleme: Schwimmen, Radfahren, Laufen; in schnell. Wenige Sekunden später war ich innerlich schon in Storkow zum Schnuppertriathlon angemeldet – als Warmup sozusagen. Das ging dann auch ganz gut, so dass ich dem Ligaeinsatz eine Woche später in Grimma fast schon gelassen entgegensehen konnte. Wobei das Format für mich das ‚worst case scenario‘ war: Sprint, kein Neo, Windschattenfreigabe. Aber selbst das ging recht gut und war sogar ausgesprochen kurzweilig. Mit dem zweiten Platz in der Mannschaftswertung hatten wir A3K-Mastermänner, trotz zweier Nichtschwimmer, auf jeden Fall das Beste rausgeholt.

Wieder eine Woche später musste nun aber ein Sieg her, um die Chance auf den Gewinn der Regionalliga Ost-Serie zu wahren. Gesagt, getan: Die Creme de la Creme unserer Mastersmannschaft hatte sich ins brandenburgische Havelberg bemüht. (Für Insider: Plenzke unterbrach dafür sogar seinen Sommerurlaub kurz, das Team komplettierten Olaf, Uwe, Holger und meine Wenigkeit.) Beim Schwimmen, wieder ohne Neo, lief es bei mir noch ziemlich rund (iRdbM*). Irgendwie im Mittelfeld ausm Wasser gekommen, Plenzke und Olaf vorne, die anderen Beiden knapp hinter mir. Auf dem Zeitfahrrad fühlte ich mich allerdings nicht so richtig wohl. Rumgestochere von Feinsten, unruhig, unrund, keine Technik, grrrr. Kraft war nach dem Korsika-Trip ja genug da, mit Gewalt wird es schon gehen, schön mit der Brechstange, eine Schande. Bei einem Sprint geht das vielleicht wirklich noch, nach der doppelten Distanz, etwas mehr als 40 km, war allerdings nach dem Radfahren ein bisschen der Ofen aus, Luft raus, Flasche leer, der Drops gelutscht. Ab jetzt hieß es deshalb für mich: Schadensbegrenzung. Nach der ersten Laufrunde kam Holger vorbei geflogen, dem ich nur noch den schlauen Tipp geben konnte möglichst viele aus ANDEREN Mannschaften einzuholen. Die Bemerkung vom Rand, ob ich mich jetzt hier beim Laufen abziehen lassen würde, habe ich selbstverständlich überhört. Kurz vor dem Ziel kam dann noch Uwe. Ich bemühte mich, nicht im Weg zu „stehen“ und durfte dann, ja richtig, nach hinten absichern. Weitere 400m ausrollen also.

Fazit: Olaf siegte (!), Mannschaftswertung souverän abgeräumt und sogar ein kleines Polster für den finalen Auftritt in Cottbus geschaffen. Persönlich war es der etwas verkorkster Abschluss meiner dreiwöchigen Mini-Triathlon-Saison 2015. Das kann man so eigentlich nicht stehen lassen, aber… Finis.

*im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten

havelbergPodest

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