Was taugt eigentlich…

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23/02/2015 von Transalpiner

..die Garmin Fenix 2?

(In loser Folge stellen wir euch Laufklamotten, -Schuhe, -Accesoires und andere nützliche Dinge vor.)

Als Frontrunner mit Backender-Qualitäten kenne ich mich zwar mit typo3, HTML und allerlei Social Media aus – am Frontend und im Freizeitbereich halte ich das meiste Technikspielzeug allerding für nervig bis unsinnig. Trotzdem, nach einigen Pulsgurt- und Uhr-freien Jahren wollte ich es jetzt ´mal wieder wissen: Was schlägt das Herz, wie sieht meine Laufprognose aus, was schlagen mir die Algorhythmen für Ruhezeiten vor. Getreu unserem Transalpiner-Motto „entweder man hat es drauf oder man steigt gleich ganz oben ein“ habe ich dann nicht lange gefackelt und mir ein Spitzenmodell zugelegt, dass faktisch alles können soll – außer Fliegen, Kochen und Zelt aufbauen.

Design
Sehr positiv aufgefallen ist mir das schicke Teil dann zunächst im Design: reduziert, schwarz, mit roter Beleuchtung für dunkle Nachtläufe. AUch sehr empfehlenswert für meine doch eher schlanken Frauenärmchen ist das Armband Modell Stoff-Klett. Passt das Gerät besser dem Handgelenk an und ist ausreichend weit und eng einstellbar – ja nachdem, ob man es unter den Klamotten oder über der Jacke tragen möchte. Eine Mini-Sorge: wie lange hält das Armband?

FullSizeRender

Bedienung
Easy! Über einen Menüknopf rein, Mini-Einstellungen vornehmen, los geht´s, einfach über eine Dropdown da hin navigieren, wo man grad was einstellen/ändern will. Noch einfacher: über einen roten Startknopf direkt eine Aktivität starten.

Funktionen
Nun, die Fenix ist keine Uhr. So wurde mir gesagt. Sondern ein Trainingscomputer. Stimmt. Trainieren muss ich zwar immer noch selbst. Den Rest erledigt allerdings das Gerät. Man kann zunächst die Art des Trainings auswählen – Laufen, Trail, Radfahren, Schwimmen, Im Gebäude, Multisport, Langlauf, Wandern, Skifahren. Je nachdem, was man macht, aktiviert das Gerät verschiedene Parameter. Bei „Lauf“ etwa werden gemessen:
– Trainingszeit (Zeit in Bewegung, verstrichene Zeit)
– Pace (beste Pace, Durchschnitt)
– Herzfrequenz (Druchschnitt/max/Trainingseffekt)
– Kalorien
– Kartenauschnitt mit Streckenverlauf inkl. Runden
– Höhenunterschied (pos./neg.)
– Höhe (max./min.)
– Segmente (Streckenabschnitte, die einer aus der Comuunity bereits markiert hat)
– Schrittfrequenz (Durchschnitt/max)
– vertikale Bewegung
– Bodenkontaktzeit
– Schrittlänge (Durchschnitt)
– Temperatur (min/max/Durchschnitt)
– Rundenzeiten (z.B. voreingestellt 1km bei Lauf/5 km bei Rad)

Die „normalen“ Funktionen sind also so einfach zu bedienen wie Kaffeemaschine oder Telefon.

Garmin Fenix Verlauf

Besonderheiten
Die Fenix ist ein „Hochempfindlicher GPS-Empfänger mit schneller GPS-Erfassung und ein „Barometrischer Höhenmesser und 3-Achsen-Kompass mit Auto-Kalibrierung“. Auf deutsch: Die Uhr hat ein eingebautes Navi und ihr könnt tausende Sachen damit machen, die ich noch gar nicht alle ausprobieren konnte. Ob man die meisten Dinge davon im „normalen Trainingsalltag“ braucht – wenn man nicht Chefredakteur beim Trailmagazin ist oder Kilian Jornet heißt – bleibt natürlich fraglich. Doch für längere Touren durch die Walachei oder die Pampa scheinen mir doch einige nützliche Dinge dabei zu sein… Eine Funktion ist wirklich cool: „Track back“. Ihr könnt also kreuz und quer durch den Wald/die Berge etc. heizen ohne Verstand, Orientierungssinn und/oder Licht und das Gerät weist euch den Weg zurück. Wichtig dabei: ERST nachlesen wie es geht und DANN loslegen. Sonst geht´s euch wie uns und ihr landet bei einem kurzen Läufchen durch den Spreewald an der polnischen Grenze. Denn auch die schlaueste Technik ist nur so schlau wie sein Benutzer 🙂

Dokumentation
Was mich immer sehr vom Kauf von Trainingshelfern dieser Art abschreckte, war die nervige Notwendigkeit irgendwelche Kabel und Rechner für die Datenübertragung/-Speicherung zu benötigen. Bei der Fenix ist das easy: Kleine App (Garmin Connect) aufs Handy/Pad, Bluetooth an und – zack – synchonisiert das Ding alles von selbst. Und man hat DAS Trainingstagebuch, dass man immer wollte aber immer zu faul/nachlässig/undiszipliniert zu war. Weiteres Plus ist, dass zu den Trainingseinheiten in der App eigene Notizen dazu getragen werden können. Und wer Bock hat, sich vernetzen oder rumprollen möchte, kann alle Daten auch im Äther der Garmin-Connect-Jünger teilen und sich batteln bzw. Strecken nachlaufen/abfahren, welche andere Nutzer vorgelegt haben.

IMG_0081

Fazit
Find ich gut. Statistik 2.0, leicht zu handeln. Schick. Und ohne großen Schnick und Schnack. Ich empfehle das „Perfomance Bundle“ – da sind Pulsgurt etc. gleich dabei.

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